Im Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein Westfalen fand ein zentrales Fachgespräch zur Weiterentwicklung der Frühen Hilfen statt. Moderiert wurde der Prozess von Heiner Fischer, Geschäftsführer und Co Founder der hej impact GmbH, der damit erneut eine Brücke zwischen Praxis, Wissenschaft und politischer Steuerung schlug.
Im Fokus der Diskussion stand die strategische Ausrichtung der Jahre 2027 bis 2029. Künftig sollen Väter noch klarer und verbindlicher als eigenständige Zielgruppe in den Frühen Hilfen berücksichtigt werden. Damit vollzieht das Land einen bedeutsamen Perspektivwechsel. Väter werden nicht länger lediglich mitgedacht, sondern als eigenständige Bezugspersonen mit spezifischen Bedarfen, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten anerkannt.
Bereits im Vorfeld hatte Heiner Fischer einen vorbereitenden Online Workshop konzipiert und moderiert. Rund 30 Fachleute aus Forschung, Wissenschaft, Praxis und Netzwerken brachten ihre Expertise ein. Die Quintessenz der Diskussion war eindeutig: Wenn Väter in den Frühen Hilfen selbstverständlich dazugehören sollen, braucht es verlässliche Strukturen, verbindliche Standards und eine klare fachliche Haltung. Einzelne Leuchtturmprojekte reichen nicht aus. Entscheidend ist die systematische Verankerung im Regelsystem.
Die Einladung durch Marco Cabreira da Benta aus dem Referat Bundesstiftung Frühe Hilfen unterstreicht das gewachsene Vertrauen in die Expertise von hej impact. Das Unternehmen wird nicht nur als Impulsgeber wahrgenommen, sondern aktiv in konzeptionelle Weiterentwicklungen eingebunden. Für Vaterwelten beteiligten sich zudem Christian Schmidtmann und Gunter Beetz, die ihre langjährige Praxiserfahrung in die Diskussion einbrachten.
Im Fachgespräch wurde deutlich, dass die Weiterentwicklung der Frühen Hilfen mehr erfordert als programmatische Anpassungen. Es geht um einen kulturellen Wandel innerhalb der Systeme. Fachkräfte benötigen Handlungsleitlinien, die Väter explizit ansprechen. Netzwerke müssen ihre Ansprache und Kommunikation überdenken. Und nicht zuletzt braucht es eine politische Rahmensetzung, die Väterarbeit als integralen Bestandteil früher Unterstützung anerkennt.
hej impact versteht sich in diesem Prozess als verbindendes Element. Das Unternehmen bündelt aktuelles Fachwissen, praktische Erfahrung und ein belastbares Netzwerk, unter anderem mit der LAG Väterarbeit NRW sowie dem Bundesforum Männer. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse, Beratungspraxis und Verwaltungshandeln zusammenzuführen und in konkrete, umsetzbare Konzepte für die Arbeit mit Vätern und Familien zu übersetzen.
Der Auftrag aus dem Familienministerium wird intern als klares Signal gewertet. Die Politik und die Fachwelt nehmen das Thema Väter zunehmend als strategisch relevant wahr. Vor diesem Hintergrund intensiviert hej impact nun auch die Zusammenarbeit mit Unternehmen, die Väterfreundlichkeit als Bestandteil moderner Personal und Organisationsentwicklung begreifen. Denn die systematische Einbindung von Vätern beginnt nicht erst im Hilfesystem, sondern in den Strukturen von Arbeitswelt und Gesellschaft.
Nordrhein Westfalen setzt mit der geplanten Weiterentwicklung der Frühen Hilfen einen deutlichen Impuls. hej impact sieht sich bereit, diesen Weg gemeinsam mit politischen Akteuren, Fachkräften und Partnerorganisationen weiterzugehen und damit die Rolle von Vätern nachhaltig zu stärken.